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''Manche Leute behaupten, ich hätte Glück, aber ich glaube nicht, dass es das ist. In 90 % aller Fälle des Lebens ist es eine Frage der richtigen Entscheidung'', sagt Aurelio Montes in einem Interview mit dem Decanter (Mai 2008). Wir schließen uns an. Denn der Erfolg der oft gewagten Projekte des Topwinzers verdankt sich vor allem seiner Akribie, seinem ausgeprägten Instinkt für Raum und Zeit und seiner Geduld zu warten bis wirklich alles rund ist.

 

Unzufrieden mit der bis dato eher mageren Performance der chilenischen Weine gründet Aurelio Montes 1988 gemeinsam mit Douglas Murray, Alfredo Vidaurre und Pedro Grand ein eigenes Weingut, um endlich das wahre Potenzial des Landes auszuschöpfen. Ihre Vision: Jeder Weinliebhaber weltweit soll in den Genuss chilenischer Spitzenweine kommen. Der Erfolg ist überwältigend. Heute sind die klar herkunftsgeprägten Montes-Weine, die ebenso klar auch die Handschrift ihres brillanten Winemakers tragen, internationale Größen. Heißbegehrt und heißgeliebt. Doch mehr noch. Montes zeigt der Welt die überragende Klasse und Vielfalt des Weinbaulandes Chile. Er revolutioniert die Qualitätsstandards, hebt Premium-Weingüter in Apalta und Marchigüe aus der Taufe, arbeitet in Steillagen... Und macht den Namen Montes mit seiner klassischen Bordeaux-Cuvée Montes Alpha M sowie dem sortenreinen Syrah Montes Folly unsterblich.

 

Dabei ist nicht Ruhm der Motor des Chilenian Winemaker of the Year 1995. Eher Entdeckerlust und immer wieder die Suche nach Spitzenqualität. 2001 sind es die großartigen Weine aus dem benachbarten Argentinien, die Montes magisch anziehen. Nicht um sich irgendwo einzureihen, sondern um Grenzen zu überschreiten. Von Chile über die Anden nach Argentinien. Sein Wein soll das Beste beider Länder vereinen. Die patagonische Wildgans, die diesseits und jenseits der Anden lebt, wird Name und Programm der neuen Linie: Kaiken. Mit dem Jahrgang 2002 gehen die Weine aus Trauben der argentinischen First Zone und dem Valle de Uco erstmals an den Start. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten.

 

Aber noch immer ist Aurelio Montes, Personality of the Year 2002, nicht satt: Wir hatten entschieden, dass Chile und Argentinien für die südliche Hemisphäre genug seien. Aber nur eine Lese pro Jahr? Das ist zu wenig. In den unendlichen Weiten der nördlichen Hemisphäre fällt Montes Wahl ausgerechnet auf das kalifornische Napa Valley! Nicht wirklich originell. Warum? Weil wir Herausforderungen lieben und weil wir uns gegenüber den anderen großen Namen im Tal beweisen wollen, sagt Montes. Und tut es. Zuerst mit zwei Cabernet Sauvignons, Napa Angel und Napa Angel Aurelios Selection aus ausgesuchten Toplagen. Dann, und nun doch wieder mit dem typischen Hauch Verwegenheit, mit Syrah aus Paso Robles: einer noch jungen, doch äußerst vielversprechenden Kombination, die Montes als Star Angel und Star Angel Aurelios Selection auf den Markt bringt. Genuss für alle Sinne. Und sicher nicht Montes letzter Coup...